Region

Die lebendigen Beaujolais-Weine werden aus handgelesenen Trauben gewonnen, die im Ganzen, also unzermahlen, im Fass vergoren werden. Dabei werden spezielle Weinbereitungsmethoden der Region eingesetzt.

Im Beaujolais werden zwar kleine Mengen an Weiß- und Roséweinen erzeugt, bekannt ist die Region jedoch für ihre vielfältigen Rotweine. Die roten Beaujolais-Weine sind leichter als die meisten anderen Rotweine und gekühlt ein besonderer Genuss. Das macht sie in den wärmeren Monaten genauso beliebt wie im Winter.

Es gibt zwölf Beaujolais-Appellationen. Zehn davon sind als Crus bekannt. Die zehn Crus sind die berühmtesten Weine der Region. Jeder von ihnen ist aufgrund seines Terroirs einzigartig. Das Terroir beinhaltet die spezielle Kombination aus Boden, Wein und Klima.

Wer sich erst seit kurzem mit Weinen beschäftigt, sollte mit leichten Cru-Weinen wie Chiroubles und Fleurie beginnen. Die körperreicheren Beaujolais wie Chénas und Moulin-à-Vent erfordern etwas mehr Erfahrung, um sie richtig schätzen zu können.

Ab dem 15. März sind die Crus du Beaujolais erhältlich. Eine Ausnahme besteht beim Saint-Amour, der bereits ab dem 1. Februar angeboten wird. Erst im darauffolgenden Frühjahr haben sich die Aromen und Geschmacksnoten vollständig entwickelt. Die Erzeuger ziehen es vor, die Weine bis März oder April reifen zu lassen, bevor sie diese auf Flaschen ziehen. Nach der Abfüllung reifen die meisten Beaujolais-Weine noch mindestens zwei Jahre weiter, bis sie ihr Potenzial vollkommen ausschöpfen.

Weiter Informationen zu den einzelnen Gebieten sind unter Appelationen zu finden.